Sonntag, 19. Mai 2013

Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiss wie Wolken schmecken! (Novalis)


Ich bin vergnügt!!!
Seit gestern geht’s mir so richtig gut!
Aber eins nach dem anderen.
Der Anfang der Woche war wie immer…
Am Donnerstag war dann wieder Autorinnentreffen angesagt. Für mich ein Grund am Mittwoch in Stimmungsschwankungen zu verfallen! Nachdem ich keinen schon geschriebenen Text vorlesen wollte, musste ein neuer her. Am Mittwochabend scheiterte ich und beschloss am Donnerstag nicht hin zu gehen… und maulte… und jammerte… Oh weh... und zweifelte...
Am nächsten Morgen setzte ich mich vor den Computer und schrieb über meine ständigen Zweifel, meine Unfähigkeit mein Manuskript zu überarbeiten – über meine Visionen, meine Träume – die Sehnsucht als Schriftstellerin leben zu wollen... Die unbändige Lust auf ein buntes leidenschaftliches Leben und davon auch schon den Weg zu lieben, von dem ich noch nicht weiss wo er genau hinführt!!
Der Text – so hab ich es empfunden, kam bei meinen großartigen, talentierten, preisgekrönten(!!!) Schriftstellerkolleginnen gut an.
Die Leiterin der Veranstaltung  schlug mir vor, doch einmal bei einem Workshop im Juni teilzunehmen.
Hab dann gleich eine Hausaufgabe bekommen... da wir ja dort an meinem Manuskript arbeiten wollen.
Wie wird es werden, mit jemandem Außenstehenden an meinem Text zu arbeiten? Noch dazu wo ich spüre, wie ich daran – besser drinnen hänge – wie ich ihn beschützen möchte…
Freitag lud mich dann meine Tochter ins Konzerthaus ein –- es waren die New Yorker Philharmoniker am Spielplan… ein absolutes „must“ für sie.
Noch immer innerlich zerrissen, liefen am Anfang des Konzertes meine Gedanken ziellos hin und her – quer durch meinen Kopf… unendlich ungeordnete Bilder…
Im Laufe der Zeit wurde ich immer ruhiger... ich landete bei meinem Manuskript – mit allen Erinnerungen,  die zu der Entstehungsgeschichte dazugehören...
Ich merkte wie ich losließ… plötzlich war alles so einfach…
Ich war bereit… egal was passieren würde, ich spürte, ich würde mich darauf einlassen können auf das große Abenteuer...
Die Musik hatte all meine Blockaden gelöst und ich hatte das Gefühl, es könnten im nächsten Moment die Tränen fließen.
Es war unvorstellbar, was die Musik mit mir gemacht hatte.
Ich freue mich auf die nächsten Konzerte...
Meine Seele hat sich schon lange nicht mehr so frei gefühlt!!!!!

Kommentare:

  1. Jetzt bin ich schon richtig gespannt und voller Vorfreude auf den ersten Text den es von Ihnen zu lesen gibt. Aber ich kann ihre Empfindungen bei der Geburt eines Textes, beim Loslassen der eigenen Beschränkungen sehr gut nachempfinden. Schön, wenn sich dann durch diese herrliche Musik nicht nur das Chaos im Kopf auflöst, sondern auch das Herz berührt wird.
    Liebe Grüße
    Gabi

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  2. Andrea Bonomeo27. Mai 2013 um 13:05

    Liebe Gabi!
    Ich hoffe, Sie werden meine Texte mögen!! Schrecklich diese ewigen Ängste.:-))
    Bin ein wenig beruhigt, dass die "Geburtsschmerzen"- offenbar dazu gehören!!
    Liebe Grüße
    Andrea

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