Sonntag, 9. Februar 2014

SCHWING DICH AUS ALLEM HERAUS,WAS DICH BEENGT.(Bettina von Arnim)

                      Schwing dich aus allem heraus, was dich beengt.         
(Bettina von Arnim)

Und der fröhliche Tenor der vorigen Woche bleibt. Ein herrlicher Flow...
Ich schreibe jeden Morgen meine Morgenseite, um da ja nicht wieder rauszukommen, offenbar hat diese Technik (eben gleich in der Früh zu schreiben) meine Blockade aufgelöst.
Wie fein ;-))
Dienstag hab ich vor fünf auf die Uhr geschaut in der Hoffnung, ich könnte wieder einschlafen, weil irgendwie ist es ja angenehm im kuscheligen, weichen, warmen Bett, wenn man sich da hin und her dreht und dann irgendwann eine Stellung (hört sich komisch an) findet, in  der man sich wohlfühlt und dass es halt, sagen wir, Positionen gibt, wo einem dann nix mehr weh tut, das kenn ich auch erst seit kurzem…
War mal in einem Pilates Kurs vor einigen Jahren – allen tat was weh… ich hab nachgedacht... nix gefunden… Aber jetzt könnte ich aufzählen was mir nicht weh tut. Das wäre weniger… Glaub, das nennt man vegetative Dystonie, wenn man ein Leiden nach dem anderen hat, oder gleichzeitig.. Abgesehen vom "Huscha"(1), der einen manchmal lebensunfähig macht… lauter Ängste...
(1) (Huscha- laut Ostarrichi.org - eine Person verhält sich sonderbar ;-))
Immer muss was sein… der Ausspruch meines geliebten Schwiegermütterchens… aber immerhin hat sie das 93 Jahre durchgehalten... obwohl immer was war…
Aber zurück zu meinem Morgen.
Sonst weckt mich der Hund auf… ätsch…  aber heute wecke ich ihn auf…
Latsche im weichen Morgenrock hinunter, rühr mir mein Käffchen, weil so eine ganze Pitsche (2)Kaffee zahlt sich nicht aus, weil der Mann an meiner Seite, solange ich denken kann, Tee trinkt… aber vielleicht gönne ich mir ja auch mal eine ganze Kanne voll… weil ich es mir wert bin…
(2) (Pitsche- laut Ostarrichi.org: große Kanne) ;-))
Schreibe und schreibe wie besessen alles, was mir da durch den Kopf läuft...
Vielleicht sollte ich einfach meine Aufzeichnungen veröffentlichen, unbearbeitet, pur…
Wenn ich sie so durchlese, dann ist es das, was ich ausdrücken will, was mich bewegt…
Donnerstag tobt in mir eine furchtbar heftige Migräne, kaum eindämmbar… und ich leide und bin trotzdem so unruhig, dass ich es nicht schaffe mich hinzulegen…
Aber alles wird gut...
Freitag Abschiedsparty in einem zauberhaften Hinterzimmer in einem Lokal im 7.
Lustigerweise ist das so richtig wie ein altes Wohnzimmer zu Omas Zeiten, mit Teppichen, Ohrensesseln, Kommoden und Kästen eingerichtet.
Ich bin eingeladen... zum Abschied nehmen... ich mag mich gar nicht gerne trennen, obwohl es unendlich schön ist, sich auf das Wiedersehen zu freuen…
Und als wir da so sitzen auf unseren alten Sesseln – im vertrauten Kreis mit herrlichem gegenseitigen Wohlwollen... da kommen wir irgendwie auf mein Manuskript…
Manchem dort  noch unbekannt, werde ich zur Erzählerin. Voller ungebremster Leidenschaft erzähle ich meine Geschichte, nach zwei Bier ein wenig mutiger – ehrlich offen... weniger denkend als fühlend… ich spür wieder wie so oft, wie mich das Thema wieder entflammt… wie es mich mitreißt... unaufhaltsam… 
Und meine Zuhörer fragen ganz aufgeregt, wie die Geschichte denn ausgeht, und ich muss gestehen, dass ich das selbst noch nicht weiß…
 
 

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