Sonntag, 5. Januar 2014

HEUTE BEGINNT DER REST DEINES LEBENS. JETZT ODER NIE-UND NICHT IRGENDWANN.SCHAU AUF DEIN ZIEL-KEIN TRAUM IST VERGEBENS.HEUT` FÄNGT DIE ZUKUNFT AN.(UDO JÜRGENS)

 

HEUTE BEGINNT DER REST DEINES LEBENS. JETZT ODER NIE - UND NICHT IRGENDWANN. SCHAU AUF DEIN ZIEL- KEIN TRAUM IST VERGEBENS. HEUT` FÄNGT DIE ZUKUNFT AN.(UDO JÜRGENS)


Zu Silvester ging es dann nach Unterach am Attersee zum geliebten Druckerhof.
Ja und das ist wie Heimkommen!
Soviel Zuneigung und Herzlichkeit wird einem da entgegengebracht und tut mir besonders gut, weil ich - leicht angeschlagen - grad doppelt so viel Liebe brauche.

Aber keine Sorge – Unkraut vergeht nicht – und ich bin dabei mich zu errappeln.


Also schwächeln  geht da gar nicht…  Wie auch in dieser Umgebung?
Das im herrlichen Landhausstil urgemütlich liebevollst eingerichtete Appartement... mit hellen Möbeln und bunten Fleckerlteppichen... 

Aus dem Schlafzimmerfenster der Blick zu dem Damwildgehege am Hügel oberhalb vom Druckerhof.


Und wenn man zur Glasfront des Wohnzimmers rausschaut, sieht man die Wiesen, die Wälder, den Attersee, das Höllengebirge.
Man beachte: Das alles im wunderbaren Sonnenschein…

Fast schon frivol so das Leben zu feiern.
Jegliche sorgenvollen Gedanken (seien sie berechtigt oder eben nicht) hatte ich beschlossen in Wien zu lassen. Bitte warten… Kommt mir bloß nicht in die Quere…

Ich mag euch grad gar nicht. Husch, husch… weg mit euch...
Und so sind sie auch brav dort geblieben…

Der Seele geht’s eh so gut und dem Körper jetzt auch, verwöhnt durch gutes Essen und Trinken…
Irgendwann ist es dann da, das neue Jahr… hat sich herangeschlichen, zwischen wenigen Böllern… Der aus dem Tal aufsteigende Nebel macht  die Neujahrsnacht  geheimnisvoll und ein bissi unheimlich..

Was das  neue Jahr wohl bringen wird…?
Wie ich den nächsten Morgen  begrüße, müd aber zuversichtlich, da ist mir bewußt,
wie schön das Leben ist... und ich denke – das ist einfach Glück… was sonst…
Der kecke Übermut!
Das Jahr, da pack ich´s ...

Grad jetzt- nicht irgendwann!!!!!




Sonntag, 29. Dezember 2013

Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern. - Konfuzius

Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern. - Konfuzius

Was schreibt man ein paar Tage vor Jahresende?
Macht man da eine Rückschau? Bloß nicht, sagt mein Patriarch…

Der nächste Gedanke!
Nachdem ich in den Weihnachtsfeiertagen beim Zusammensitzen der Familie einige Ereignisse aus meinem Freundeskreis erzählte, der Wunsch meiner Tochter: „Bitte Mama, nach jeder deiner traurigen Geschichten eine lustige …“.

Aber irgendwie gehört das ja alles dazu zu unserem Leben... der Jahresrückblick genauso… für mich jedenfalls…
Ich schaue zurück auf ein Jahr mit herrlichen Besuchen aus dem Nachbarland, von den geliebten Verwandten und liebgewordenen Freunden.

Denke an den tollen Tag in Aying bei München, die wunderbaren Tage im Schwabenland, am Attersee, an die unvorstellbar wunderschönen Tage in Hamburg, in Schleswig Holstein.
Bin noch ein wenig geschüttelt  von dem düsteren letzten halben Jahr, in dem wir so viele Ängste um die Gesundheit unseres Patriarchen hatten… Freue mich über den Moment, wo dann die erleichternde  Entwarnung kam.

Das Bewußtsein ist so gegenwärtig, dass alles so schnell vorbei sein kann.
Nach dieser traurigen Geschichte bin ich Ihnen jetzt wohl eine fröhliche Geschichte schuldig  ;-) !

Ja, das Leben ist schön, trotz seiner Auf und Abs... oder gerade deswegen...
Weihnachten wurde dann so richtig gefeiert.
Und warum dann am 26. um 5 Uhr früh verschiedene Hymnen gesungen wurden, nachdem wir uns am Abend zu einer kleinen Weihnachtsnachfeier zusammengesetzt hatten, daran kann ich mich nicht so wirklich erinnern... :-))
Das Leben kann man nicht planen, denke ich – nur bedingt– und das ist gut so...

Und es haut einen zeitweise um, und man rappelt sich auf und  läuft weiter… direkt in den Sonnenschein...
Und gestern beim Neusiedlersee mit (bestelltem ;-)) Sonnenuntergang in herrlicher Begleitung einer ganz lieben Freundin aus der schreibenden Zunft, (sie veröffentlicht demnächst ihr zweites Buch) war mir wieder mal bewußt, was das Leben für schöne Momente bereit hält.

Das so angenehme, interessante  Gespräch hat mir wieder so richtig Lust gemacht aufs Schreiben.
Und das kommende Jahr ist für mich ganz besonders..

Kommt doch ein runder Geburtstag auf mich zu und irgendwie hat mich das bis vor kurzer Zeit ganz schrecklich belastet.
Ich habe immer geglaubt, man ist alt mit 60.

Ja, ja man ist immer nur so alt, wie man sich fühlt. Den kenne ich...
Und  mich hat das richtig fertig gemacht – jetzt werd ich eine alte Schachtel… Das war es wohl :-((
Aber ich bin dabei einen Plan zu schmieden! Eine Gegenstrategie.

Jetzt freue ich mich auf das kommende Jahr, das ich zu „meinem“ Jahr machen möchte!!
Ich bin wild entschlossen …

Ab meinen nächsten Blog-Eintragungen möchte ich Sie daran teilhaben lassen, was ich so alles anstelle ;-))
Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen einen guten, fröhlichen Rutsch in das neue Jahr, und 2014 soll so werden, wie Sie sich das wünschen!
Es würde mich so freuen, Sie nächstes Jahr hier wieder begrüßen zu dürfen… Sie dürfen gespannt sein, was Sie da erwartet!! Ich habe einiges vor!!;-))

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 22. Dezember 2013

WOHIN DU AUCH GEHST,GEH MIT DEINEM GANZEN HERZEN.(KONFIZIUS)

 

Wohin Du auch gehst, geh mit Deinem ganzen Herzen (Konfuzius)


Es ist der 21. Dezember.
 Herrlicher Sonnenschein wärmt die frische Winterluft, der Boden ist nass, es hat genieselt.
Das in die Jahre gekommene Paar fährt in ihrem beigen Caddy durch Neustift, einen kleinen Heurigenort am Rande Wiens.
Das Auto erklimmt die Anhöhe.

Ihr Ziel ist der Friedhof, der da oben ganz ruhig liegt und einem einen wunderschönen Blick über die Weinberge vis-a-vis bietet.
Sie gehen Hand in Hand über den Friedhof.
Die schmalen, leicht steilen Wege der Gräber entlang, an manchen Stellen ein wenig eisig.

Die Frau trägt ein Sackerl, aus dem ein kleines Stück von einem  Weihnachtsbaum zu sehen ist.
Sie bleiben bei einem weißen Marmorgrab stehen, das nach 27 Jahren leicht grünliche Beläge hat.

In der Mitte der Grabplatte ist eine goldfarbene Schale befestigt, die mit roten Seidenrosen, Engelchen und ein paar kleinen Spielsachen geschmückt ist.
Der Mann seufzt und befestigt den kleinen mit goldenen Maschen  geschmückten Weihnachtsbaum
zwischen die Rosen und zündet in der Laterne, die links unten beim Grabstein steht, eine Kerze an.

Kurz bleiben die beiden vor dem Grab stehen, von ein paar Krähen hört man ihr lautes „krawa.“
„Gemma halt", sagt die Frau zögerlich, und nimmt den Mann an die Hand.

Die Sonne scheint immer noch, aber es ist ein bisschen kalt geworden...

 

Ich wünsche Ihnen Zuversicht, Liebe, Verzeihen können, dass Sie wieder den Sonnenschein entdecken können, wenn vorher dunkle Wolken vorbeigezogen sind!

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Mut und Kraft bekommen, wenn Sie Kummer haben!

Ich wünsche ihnen, dass Sie Menschen haben, die Sie lieb haben und die Sie nicht enttäuschen!!

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen ein fröhliches, wunderschönes Weihnachtsfest!

Und bitte vergessen Sie nie: Alles wird gut!!